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Making of unserer Gartenlaube

Schon lange stand eine Gartenlaube auf unserer To Do Liste, doch irgendwie fehlte immer Zeit und das nötige Kleingeld. Doch im letzten Jahr war alles anders... Der Urlaub fiel aus, wir hatten Zeit und die Urlaubskasse .... kurzentschlossen begannen wir unser Bauvorhaben. Erst einmal musste ein passender Standort gefunden werden. Gar nicht so einfach und so liefen wir fleißig durch den Garten bis ich auf die Idee kam, das Teil mitten rein zu setzen. Dadurch verschwindet der Holzunterstand, der freie Blick zur Straße wurde unterbrochen und hinter der Hütte ist noch Platz für einen Anhängerparkplatz, auf den man nicht andauern schaut! Perfekt. 
Beim Bauamt schlau gemacht, wie groß das Ding ohne Baugenehmigung sein darf, Grundstücksgrenzen gesucht und Abstände festgelegt, damit auch nichts schief geht. 
 
So weit so gut.
Beim Untergrund haben wir uns für ein Pflaster entschieden. Die Steine waren nicht unsere erste Wahl, doch es gab sie günstig als Restposten. Sie sind 30 X10X10 cm und somit richtig dick. Sie waren bei einer Stadtplanung übergeblieben.
 
Jetzt mussten wir erstmal auf unserer Buckelpiste eine grade Fläche bekommen. Also wurde gemessen, ausgekoffert und zich mal die Wasserwaage angelegt.Kantensteine gesetzt, Schotter und Split als Untergrund, alles abgezogen, und Steine verlegt. Alles abgerüttelt. So der Untergrund ist fertig!

Lieferzeit im letzten Jahr... so irgendwann Ende September.... oje, wie kriegen wir das Ding denn schneller zu uns. Also Gewicht und Länge gecheckt, Hänger gemietet und dann ab zum Händler und wieder nach Hause. 

Dannach wurde fließig gestrichen und gepuzzelt und einige Zeit später sah man langsam, was es wird!


Mittlerweile ist alle Mühe und Arbeit vergessen und wir lieben unsere Laube heiß und innig. Der Platz ist perfekt gewählt, denn gerade an kühleren Tagen kann man hier perfekt sitzen.


Eigenlich sollte es ein Garage für unsere Räder werden. Doch die kommen da vermutlich nie rein. Im Winter haben wir so manche gemütliche Stunde dort verbracht. Allerdings müssen auch Polster, Decken, Kissen usw. dort gelagert werden. Zu dem hatten wir keine Lust für jede Tasse und jeden Teller ins Haus zu rennen. Deshalb ist eine "Miniküche" entstanden, mit Abstellfläche für Geschirr & Co. 

Die Bankpolster kommen auf ein Podest, dass dann als Daybed fungiert, für die größeren Sachen habe ich eine Truhe in der Ecke...

Der Rollwagen ist immer im Einsatz...
Tassen, Teller, Servietten &Co. sind sauer in einer alten Kommode vom Sozialkaufhaus verpackt. Die Truhe habe ich gut gesäubert und gestrichen. Als Ablage dient ein Schalbrett, das noch im Keller stand. Da die gelbe Farbe immer wieder durchkam, wurde es kurzerhand schwarz gestrichen.

Die Decken für die kühlen Tage sind griffbereit im Korb unter der Ablage.
Tisch und Bänke sind selber gebaut. Für die Auflagen habe ich einfache Gartenliegenauflagen gekauft und Bezüge genäht.
Die Terrasse ist vom Licht her immer schwer zu fotografieren. Deshalb gibt es Fotos ohne Sonne.
Die nächsten Gartenpläne werden bereits geschmiedet. Mal sehen, wie es im nächsten Jahr so weiter geht. 
 
Aber erstmal freuen wir uns über ein neues Stück Gartenglück!
 
Schönen Sonntag!
 
Liebe Grüße
Ulla